Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die Bedingungen für die Nutzung von Mailsecurity24 – für Unternehmer und Verbraucher.

Stand: 30. September 2026Highlight PC · Mailsecurity24

Die AGB gelten für Unternehmer und Verbraucher; wo die Regeln abweichen, ist das im jeweiligen Paragrafen oder in § 15 ausdrücklich gesagt.

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

  1. Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung des Dienstes Mailsecurity24 (app.mailsecurity24.com) zwischen Highlight PC, Inhaber Günter Geisler, Emil-Pahl-Weg 4a, 85659 Forstern („Anbieter“), und dem Kunden.
  2. Kunden können Unternehmer (§ 14 BGB) oder Verbraucher (§ 13 BGB) sein. Der Kunde gibt dies bei den Rechnungsdaten an.
  3. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nicht, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 2 Leistungen

  1. Mailsecurity24 empfängt und wertet DMARC-Aggregatberichte („Reports“) für die Domains des Kunden aus. Dazu gehören Auswertungen nach Absendern, Prüfungen von DNS-Einträgen (DMARC, SPF, DKIM, BIMI), Blocklisten-Prüfungen, Alarme sowie DNS-Werkzeuge. Je nach Tarif kommen eine Programmierschnittstelle (API) und Funktionen für Agenturen hinzu.
  2. Das BIMI-Logo-Studio wandelt Logos in das BIMI-Format um; Umfang je Tarif laut Preisseite.
  3. Umfang und Grenzen (Domains, geprüfte Nachrichten pro Monat, Nutzer, Aufbewahrungsdauer) ergeben sich aus dem gebuchten Tarif, wie er im Portal und auf der Preisseite beschrieben ist.
  4. Reports werden von fremden E-Mail-Empfängern erstellt und versandt. Der Anbieter hat keinen Einfluss darauf, ob, wann und wie vollständig diese Reports eintreffen. Auswertungen geben deshalb nur wieder, was gemeldet wurde.
  5. Mailsecurity24 versendet keine E-Mails für den Kunden und ändert keine DNS-Einträge. Änderungen am DNS nimmt der Kunde bei seinem DNS-Anbieter selbst vor. Vorschläge des Portals, etwa für einen DMARC-Eintrag, sind Empfehlungen; die Entscheidung über die Richtlinie (none, quarantine, reject) trifft der Kunde.

§ 3 Registrierung und Testphase

  1. Für die Nutzung ist ein Konto mit bestätigter E-Mail-Adresse erforderlich. Die Angaben müssen zutreffen.
  2. Neue Konten erhalten eine kostenlose Testphase von 14 Tagen mit den im Portal genannten Grenzen. Die Testphase endet automatisch; sie geht nicht ohne Buchung in einen kostenpflichtigen Vertrag über.
  3. Nach Ende der Testphase ohne Buchung kann der Zugang eingeschränkt werden. Daten werden 30 Tage nach Ende der Testphase gelöscht, sofern keine Buchung erfolgt.

§ 4 Vertragsschluss

  1. Der Kunde wählt im Portal einen Tarif und eine Abrechnungsperiode, hinterlegt seine Rechnungsdaten und klickt auf „Monatlich zahlungspflichtig buchen“ oder „Jährlich zahlungspflichtig buchen“. Damit gibt er ein verbindliches Angebot ab.
  2. Der Vertrag kommt zustande, wenn die Zahlung über den Zahlungsdienstleister Stripe erfolgreich autorisiert ist und der Anbieter die Buchung bestätigt.
  3. Bucht der Kunde während der Testphase, beginnt der Tarif sofort; die erste Zahlung wird am Ende der ursprünglichen Testphase fällig. Download und Hosting von BIMI-Logos sind erst ab der ersten Zahlung möglich; der Kunde kann die Testphase vorzeitig beenden.
  4. Der Vertragstext wird nicht gesondert gespeichert. Tarif, Preis und Rechnungen kann der Kunde jederzeit im Portal unter „Tarif und Abrechnung“ einsehen; diese AGB sind auf der Website abrufbar.

§ 5 Preise und Zahlung

  1. Es gelten die bei Buchung angezeigten Preise. Für Unternehmer sind sie Nettopreise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, für Verbraucher Endpreise einschließlich Umsatzsteuer.
  2. Unternehmer mit Sitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat und gültiger, beim EU-Register (VIES) bestätigter USt-IdNr. erhalten Rechnungen ohne deutsche Umsatzsteuer (Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers). Der Kunde versichert, den Dienst für sein Unternehmen zu beziehen.
  3. Die Entgelte sind jeweils im Voraus für die Abrechnungsperiode fällig und werden über Stripe eingezogen. Rechnungen stellt der Anbieter elektronisch bereit.
  4. Schlägt eine Zahlung fehl, informiert der Anbieter den Kunden. Bleibt die Zahlung nach Mahnung mit Fristsetzung aus, darf der Anbieter den Zugang bis zum Ausgleich sperren.

§ 6 Laufzeit, Verlängerung und Kündigung

  1. Die Laufzeit entspricht der gewählten Abrechnungsperiode (ein Monat oder ein Jahr). Sie verlängert sich automatisch um dieselbe Periode, wenn der Kunde nicht vor ihrem Ende kündigt.
  2. Verbraucher: Ein Jahresvertrag verlängert sich nach Ablauf des ersten Jahres auf unbestimmte Zeit und ist dann jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündbar.
  3. Der Kunde kann jederzeit zum Ende der laufenden Periode kündigen, über die Schaltfläche „Verträge hier kündigen“ im Portal oder in Textform an office@mailsecurity24.com.
  4. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter ist insbesondere ein schwerer Verstoß gegen § 9.

§ 7 Tarifwechsel

  1. Der Kunde kann den Tarif im Portal wechseln. Vor dem Wechsel zeigt das Portal den fälligen Betrag.
  2. Ein Wechsel in einen höheren Tarif gilt sofort. Die Differenz für die restliche Laufzeit wird anteilig berechnet und sofort eingezogen.
  3. Ein Wechsel in einen kleineren Tarif gilt ebenfalls sofort. Für die restliche Laufzeit entsteht ein Guthaben, das mit den folgenden Rechnungen verrechnet wird; eine Auszahlung erfolgt nicht. Der Wechsel ist nur möglich, wenn die genutzten Domains und Nutzer in den kleineren Tarif passen.
  4. Solange Kundenorganisationen angelegt sind, ist nur der Tarif Agentur möglich.

§ 8 Kontingente

Überschreitet der Kunde die Zahl geprüfter Nachrichten seines Tarifs, informiert ihn der Anbieter. Bei wiederholter oder erheblicher Überschreitung darf der Anbieter nach Hinweis die Verarbeitung weiterer Reports bis zum Monatsende aussetzen oder einen passenden Tarif empfehlen. Eine automatische kostenpflichtige Erhöhung erfolgt nicht.

§ 9 Pflichten des Kunden

  1. Der Kunde überwacht nur Domains, die ihm gehören oder für die er berechtigt ist.
  2. Er hält Zugangsdaten und API-Schlüssel geheim und informiert den Anbieter unverzüglich bei Verdacht auf Missbrauch. Die Zwei-Faktor-Anmeldung wird empfohlen.
  3. Er nutzt den Dienst und die DNS-Werkzeuge nicht missbräuchlich, insbesondere nicht zur Ausforschung fremder Systeme, zur Umgehung von Ratenbegrenzungen oder zur Überlastung des Dienstes.
  4. Er ist für die rechtmäßige Verarbeitung der Daten verantwortlich, die er über seine Domains an Mailsecurity24 leiten lässt.

§ 10 Verfügbarkeit

Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit des Portals von 98 % im Jahresmittel an, ausgenommen angekündigte Wartungen und Störungen außerhalb seines Einflusses. Reports, die während einer Störung eintreffen, werden nach Möglichkeit nachträglich verarbeitet. Zusagen mit Gutschriften (SLA) bestehen nur bei gesonderter Vereinbarung.

§ 11 Haftung

  1. Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang übernommener Garantien.
  2. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die Durchführung des Vertrags erst ermöglicht, und nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
  3. Der Anbieter haftet nicht für Folgen von DNS-Änderungen, die der Kunde vornimmt, insbesondere nicht für nicht zugestellte E-Mails nach Verschärfung der DMARC-Richtlinie, soweit ihn kein Verschulden nach Absatz 1 oder 2 trifft.

§ 12 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nach der Datenschutzerklärung. Soweit er für Unternehmer personenbezogene Daten in deren Auftrag verarbeitet, gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung, der Bestandteil dieses Vertrags ist.

§ 13 Vertragsende und Daten

Nach Vertragsende bleibt das Konto 30 Tage zugänglich, damit der Kunde Daten über die Exportfunktionen oder die API sichern kann. Danach löscht der Anbieter die Daten des Kunden, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht (etwa für Rechnungen).

§ 14 Änderungen

  1. Unternehmer: Der Anbieter kann diese AGB und die Preise mit Wirkung für die Zukunft ändern. Er teilt Änderungen mindestens sechs Wochen vorher in Textform mit. Der Kunde kann bis zum Wirksamwerden zum Änderungszeitpunkt kündigen; darauf weist der Anbieter in der Mitteilung hin.
  2. Verbraucher: Änderungen von Preisen oder wesentlichen Leistungen gelten nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden. Stimmt er nicht zu, läuft der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen bis zur nächsten möglichen Kündigung weiter.

§ 15 Besondere Bestimmungen für Unternehmer

  1. Die Haftung nach § 11 Absatz 2 ist für Unternehmer je Vertragsjahr auf die Entgelte der letzten zwölf Monate begrenzt.
  2. Gewährleistungsansprüche verjähren für Unternehmer in einem Jahr, außer in den Fällen des § 11 Absatz 1.
  3. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist Forstern.
  4. Die Regeln für Verbraucher zum Widerrufsrecht und zur Verlängerung (§ 6 Absatz 2) gelten für Unternehmer nicht.

§ 16 Schlussbestimmungen

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen nicht der Schutz zwingender Bestimmungen ihres Aufenthaltsstaats entzogen wird.
  2. Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
  3. Sind einzelne Bestimmungen unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.

Stand: 26. September 2026

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